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An der gestrigen Sitzung hat die Pro Velo Arbeitsgruppe Elektrovelo so ziemlich das Gegenteil beschlossen, deswegen wäre es unehrlich, es als Position zu belassen und ich habe es dort gelöscht. --[[Utilisateur:Theosch|Theosch]] ([[Discussion utilisateur:Theosch|discussion]]) 21 août 2014 à 08:04 (CEST)
 
An der gestrigen Sitzung hat die Pro Velo Arbeitsgruppe Elektrovelo so ziemlich das Gegenteil beschlossen, deswegen wäre es unehrlich, es als Position zu belassen und ich habe es dort gelöscht. --[[Utilisateur:Theosch|Theosch]] ([[Discussion utilisateur:Theosch|discussion]]) 21 août 2014 à 08:04 (CEST)
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== Grundsätze / Infrastruktur ==
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Oskar hat folgenden Punkt:
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:"In bestimmten Situationen sind Hinweise wie "mit ausgeschaltetem Motor" [...] reines Wunschdenken. Wir sollten besser akzeptieren, dass es (Ausnahme-)Situationen geben kann, wo Mischformen unter Einschluss der PedelecS, ganz einfach zu Problemen führen, denen man am wirkungsvollsten mit einer entsprechenden Verkehrsbeschränkung beikommt."
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Ich bin damit einverstanden, wenn es sich um "bestimmte" oder "(Ausnahme)"-Situationen handelt. Im ''allgemeinen'' wird jedoch meiner Meinung nach zu viel beschildert, gebaut und reglementiert, teils kontraproduktiv. Konkret geht es z.B. um das Schild, welches die Durchfahrt mit Mofas verbietet, aber diese mit ausgeschaltetem Motor gestattet. Oskar und Thomas B. möchten, dass dieses Schild auch für S-Pedelecs gilt, was es rechtlich auch tut. S-Pedelec-Fahrer haben damit kein Problem, den Motor auszuschalten, aber wenn er (langsam) weiterläuft, spielt es keine Rolle, da nicht feststellbar. Ich meine, das Schild wird vor allem verwendet, um die Benzinmofas mit ihrem oft extremen Lärm und sehr giftigen Abgasen abzuhalten. Oskar und Thomas meinen jedoch, es geht darum, die schnellen Fahrzeuge abzuhalten und unterstellen den S-Pedelecfahrenden generell meistens zu schnell und oft mit 45 km/h unterwegs zu sein. Oskar möchte deshalb das Prinzip "mit ausgeschaltetem Motor" mit etwas anderem ersetzen, um der der Polizei eine konkrete Handhabe zu geben gegen S-Pedelecfahrende, welche den Motor nicht ausschalten. Ich finde das unnötig und unlogisch, denn es müssten nach dieser Interpretation sämtliche schnelle Fahrzeuge, auch Rennvelos und verschalte Liegeräder, ferngehalten werden.
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Dieselbe Differenz ergibt sich bei den Velowegen. Die üblichen normierten sind für max. 30 km/h vorgesehen und deswegen sollen nach Oskar und Thomas die S-Pedelecs, die theoretisch 45 km/h fahren, von diesen ferngehalten werden. Ich meine, dass die meisten S-Pedelecfahrenden sich nicht speziell unvernünftig verhalten und fähig sind, nicht immer mit maximaler Geschwindigkeit zu fahren, und dies auch selten tun. Ich fahre selber mit meinem S-Pedelec nie über 30 km/h auf Velowegen und meistens langsamer. Rowdies gibt es zwar bei allen Fahrzeugkategorieen, aber diese lassen sich am wenigsten von Regulierungsversuchen beeindrucken. Ausserdem müsste man mit derselben Logik Rennvelos und HPVs von den Velowegen fernhalten.
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Meine These ist es, dass die BenutzerInnen von velomobilen Fahrzeugen, also leichten, die pedaliert werden, nicht automatisch immer so schnell wie möglich fahren, sondern manchmal schnell und manchmal langsam, je nach Körperbefindlichkeit. Für reine Motorfahrzeuge trifft dies weniger zu, auch weil sie keine sehr brauchbaren Pedale besitzen und deshalb nicht pedaliert werden. Dort besteht bei den Mofas tatsächlich die Tenzenz wenn möglich Vollgas, also mit 30 km/h zu fahren. Es ist aber auch möglich, dass Pedelecs verkauft werden, welche zu einem unsichern Fahrstil anregen. Das Gebiet ist also nicht problemlos und muss beobachtet werden, aber es sollte nicht im Voraus das Schlimmste angenommen werden.
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Im Moment heisst es:
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"Gleichwohl dürfen auch schnelle Pedelecs und langsame Mofas herkömmliche Velowege benutzen, unter Umständen mit Zusatzsignalisationen wie "mit ausgeschaltetem Motor gestattet". ''Ein Teil der Arbeitsgruppe-Elektrovelo möchte die S-Pedelecs zu den Mofas zählen inklusive Verkehrsbeschränkungen für diese - siehe Diskussionsseite.'' "
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Wollen wir das so lassen, oder versuchen eine gemeinsame Formulierung zu finden?
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--[[Utilisateur:Theosch|Theosch]] ([[Discussion utilisateur:Theosch|discussion]]) 23 août 2014 à 11:22 (CEST)

Revision as of 11:22, 23 August 2014

Gesetzgebung: angemessen, nachvollziehbar und kontrollierbar

Dieser Text wurde als Position im Abschnitt "Grundsätze" vorgeschlagen: "Als umwelt- und menschenfreundliche Mobilitätsform soll das Pedelecfahren gefördert werden und die dazugehörige Gesetzgebung einfach, nachvollziehbar und kontrollierbar sein. Wo Velofahrende fahren dürfen, dürfen auch Menschen auf Pedelecs fahren, da ein Elektrovelo und insbesondere ein Pedelec nicht automatisch eine höhere Geschwindigkeit bedeutet. Schnelle Elektrovelos mit einem Kinderanhänger sind langsamer als ein Rennvelo und bergab sind unmotorisierte Velofahrerende oft schneller unterwegs als Elektrovelofahrende. Die Schweiz ist ein Land mit Steigungen und bergauf können Elektrovelos die mehrfache Geschwindigkeit von normalen Velos erreichen. Gerade hier entsteht kein zusätzliches Sicherheitsrisiko und die Steigfähigkeit dürfte die Elektrovelomobiltät in der Schweiz populärer machen, zulasten des Anteils von Fahrten mit viel stärkeren reinen Motorfahrzeugen."

An der gestrigen Sitzung hat die Pro Velo Arbeitsgruppe Elektrovelo so ziemlich das Gegenteil beschlossen, deswegen wäre es unehrlich, es als Position zu belassen und ich habe es dort gelöscht. --Theosch (discussion) 21 août 2014 à 08:04 (CEST)

Grundsätze / Infrastruktur

Oskar hat folgenden Punkt:

"In bestimmten Situationen sind Hinweise wie "mit ausgeschaltetem Motor" [...] reines Wunschdenken. Wir sollten besser akzeptieren, dass es (Ausnahme-)Situationen geben kann, wo Mischformen unter Einschluss der PedelecS, ganz einfach zu Problemen führen, denen man am wirkungsvollsten mit einer entsprechenden Verkehrsbeschränkung beikommt."

Ich bin damit einverstanden, wenn es sich um "bestimmte" oder "(Ausnahme)"-Situationen handelt. Im allgemeinen wird jedoch meiner Meinung nach zu viel beschildert, gebaut und reglementiert, teils kontraproduktiv. Konkret geht es z.B. um das Schild, welches die Durchfahrt mit Mofas verbietet, aber diese mit ausgeschaltetem Motor gestattet. Oskar und Thomas B. möchten, dass dieses Schild auch für S-Pedelecs gilt, was es rechtlich auch tut. S-Pedelec-Fahrer haben damit kein Problem, den Motor auszuschalten, aber wenn er (langsam) weiterläuft, spielt es keine Rolle, da nicht feststellbar. Ich meine, das Schild wird vor allem verwendet, um die Benzinmofas mit ihrem oft extremen Lärm und sehr giftigen Abgasen abzuhalten. Oskar und Thomas meinen jedoch, es geht darum, die schnellen Fahrzeuge abzuhalten und unterstellen den S-Pedelecfahrenden generell meistens zu schnell und oft mit 45 km/h unterwegs zu sein. Oskar möchte deshalb das Prinzip "mit ausgeschaltetem Motor" mit etwas anderem ersetzen, um der der Polizei eine konkrete Handhabe zu geben gegen S-Pedelecfahrende, welche den Motor nicht ausschalten. Ich finde das unnötig und unlogisch, denn es müssten nach dieser Interpretation sämtliche schnelle Fahrzeuge, auch Rennvelos und verschalte Liegeräder, ferngehalten werden.

Dieselbe Differenz ergibt sich bei den Velowegen. Die üblichen normierten sind für max. 30 km/h vorgesehen und deswegen sollen nach Oskar und Thomas die S-Pedelecs, die theoretisch 45 km/h fahren, von diesen ferngehalten werden. Ich meine, dass die meisten S-Pedelecfahrenden sich nicht speziell unvernünftig verhalten und fähig sind, nicht immer mit maximaler Geschwindigkeit zu fahren, und dies auch selten tun. Ich fahre selber mit meinem S-Pedelec nie über 30 km/h auf Velowegen und meistens langsamer. Rowdies gibt es zwar bei allen Fahrzeugkategorieen, aber diese lassen sich am wenigsten von Regulierungsversuchen beeindrucken. Ausserdem müsste man mit derselben Logik Rennvelos und HPVs von den Velowegen fernhalten.

Meine These ist es, dass die BenutzerInnen von velomobilen Fahrzeugen, also leichten, die pedaliert werden, nicht automatisch immer so schnell wie möglich fahren, sondern manchmal schnell und manchmal langsam, je nach Körperbefindlichkeit. Für reine Motorfahrzeuge trifft dies weniger zu, auch weil sie keine sehr brauchbaren Pedale besitzen und deshalb nicht pedaliert werden. Dort besteht bei den Mofas tatsächlich die Tenzenz wenn möglich Vollgas, also mit 30 km/h zu fahren. Es ist aber auch möglich, dass Pedelecs verkauft werden, welche zu einem unsichern Fahrstil anregen. Das Gebiet ist also nicht problemlos und muss beobachtet werden, aber es sollte nicht im Voraus das Schlimmste angenommen werden.

Im Moment heisst es:

"Gleichwohl dürfen auch schnelle Pedelecs und langsame Mofas herkömmliche Velowege benutzen, unter Umständen mit Zusatzsignalisationen wie "mit ausgeschaltetem Motor gestattet". Ein Teil der Arbeitsgruppe-Elektrovelo möchte die S-Pedelecs zu den Mofas zählen inklusive Verkehrsbeschränkungen für diese - siehe Diskussionsseite. "

Wollen wir das so lassen, oder versuchen eine gemeinsame Formulierung zu finden?

--Theosch (discussion) 23 août 2014 à 11:22 (CEST)